Rahmenabkommen? Nicht um diesen Preis!

„Wir wollen sein ein einig Volk von Brüdern,
in keiner Not uns trennen und Gefahr.
Wir wollen frei sein, wie die Väter waren,
eher den Tod, als in der Knechtschaft leben.
Wir wollen trauen auf den höchsten Gott
und uns nicht fürchten vor der Macht der Menschen.“
Friedrich Schiller


Das institutionelle Rahmenabkommen zwischen der Schweiz und der EU klingt harmlos – ist es aber nicht. Hinter technischen Begriffen wie „Harmonisierung“ steckt in Wahrheit der Verlust unserer nationalen Souveränität.

Das Abkommen verpflichtet die Schweiz, EU-Recht automatisch zu übernehmen und fremde Richter anzuerkennen. Damit stünde EU-Recht über Schweizer Recht. Wir würden Gesetze übernehmen, die wir weder mitgestalten noch verhindern können – ein klarer Verlust an Unabhängigkeit.

Ja, gute Beziehungen zur EU sind wichtig. Aber sie dürfen nicht dazu führen, dass wir unsere Eigenständigkeit aufgeben. Wir brauchen keine Unterwerfung unter fremdes Recht, sondern Partnerschaften auf Augenhöhe.

Die Schweiz ist stark genug, ihre Interessen selbst zu vertreten – ohne ein Rahmenabkommen, das sie in eine einseitige Abhängigkeit bringt. Souveränität ist kein verhandelbares Gut.

Papst Franziskus: Was bleibt nach seinem Tod?

Papst Franziskus starb und hinterließ nur 100 Dollar.
Kein Haus, kein Bankkonto, keine Investitionen – obwohl er das Oberhaupt der katholischen Kirche war und jährlich 340.000 Euro hätte verdienen können.
Warum? Weil er als Jesuit ein Armutsgelübde abgelegt hatte.
Er lebte einfach: in einer bescheidenen Unterkunft, mit alten Schuhen, fuhr Ford Focus, ass mit den Angestellten und trug ein schlichtes Eisenkreuz.

Sein Reichtum war nicht materiell, sondern moralisch.
Seine Botschaft:

„Es zählt nicht, was du besitzt. Es zählt, wer du bist. Was du für andere tust.“


Er war kein Papst des Luxus – Er war ein Papst des Herzens.
Ein Mann, der bewiesen hat, dass einfach zu leben bedeutet, auf eine andere Weise zu herrschen.

In einer Welt, die Reichtum oft über alles stellt, hinterließ Franziskus kein Geld – sondern eine ewige Inspiration.

Und du? Was wirst du hinterlassen?

Inspiriert durch diesen Beitrag auf FaceBook

Ein Moment der Einheit – Drei Religionen im Einklang in Rabat

Es war ein bewegender Augenblick, der am 30. März 2019 in Rabat viele Herzen berührte: In Anwesenheit von König Mohammed VI. und Papst Franziskus kamen Vertreter der drei großen monotheistischen Religionen auf eine ganz besondere Weise zusammen – durch Musik.

Im Rahmen eines Konzerts des Philharmonischen Orchesters von Marokko erklangen nacheinander der muslimische Gebetsruf „Allahu Akbar“, das jüdische Gebet „Adonaï“ und das christliche „Ave Maria“. Der Muezzin Smahi El Hadni eröffnete mit dem islamischen Ruf zum Gebet, gefolgt von der Sängerin Françoise Atlan, die das jüdische Gebet vortrug. Schließlich vereinte sich Caroline Casadesus, Tochter des berühmten Dirigenten Jean-Claude Casadesus, mit ihrer Interpretation des „Ave Maria“ von Caccini zu diesem einzigartigen musikalischen Moment.

Der Höhepunkt: Die drei Künstlerinnen und Künstler schlossen das Konzert Hand in Hand ab – ein symbolisches Bild für Versöhnung, Respekt und gemeinsames Menschsein.

Dieses Konzert war Teil der Veranstaltungsreihe „Les religions à l’unisson“ („Die Religionen im Einklang“), einer Initiative des Philharmonischen Orchesters von Marokko, die den interreligiösen Dialog durch die universelle Sprache der Musik fördern möchte.

Ein Gänsehautmoment – und ein Beispiel dafür, wie Kunst Brücken bauen kann, wo Worte oft nicht ausreichen.

Meine neue Stube

Ich finde, das Tischchen passt perfekt ❤

Und am Wochenende war ich bei Papa in Frankreich und es hat neu dazu noch eine Kuscheldecke und ein Kissen gegeben 🥰

Es ist geschafft

So, mein Geburtstag ist vorbei… es ist geschafft, das Leben geht weiter …

Der Tag war sehr schön. Ich musste zwar arbeiten, aber viel zu tun hatte ich nicht.

Von einer Kollegin bekam ich Blümchen und von meiner Cheffin ein spezial #yellowday Geburtstagsgeschenk. Am Vortag bekam ich per Post von einer langjährigen Freundin ein etwas verspätetes Osterpäckchen im *yellowday-Modus. Sie wusste gar nicht, dass ich es grad auch noch als Geburtstagsgeschenk annehmen konnte :

Ich habe mich sehr darüber gefreut. Und dann am Mittag wurde ich von Corinne und einem anderen Arbeitskollegen zum Mittagessen beim Chinesen eingeladen. Ich fand das echt süss von den beiden.

Anfang Nachmittag erhielt ich einen Anruf von einem Blumengeschäft… ob ich zu hause sei… sie hätten eine Lieferung. War ich natürlich nicht, aber ich konnte die Nummer von Claudius angeben und er konnte die Blumen in Empfang nehmen. Wer mir wohl Blumen geschickt hat ?? Ich dachte an meinen Vater oder eventuel Frank… jemand anderen konnte ich mir nicht vorstellen. Claudius hat mir dann ein Foto geschickt, aber die Karte natürlich nicht geöffnet. Als ich abends nach Hause kam und dann – nach der grossen Überraschung (siehe weiter unten) – sah, von wem das Gesteck war, war ich sehr überrascht und berührt. Es war von einem befreundeten Ehepaar aus dem Kanton Fribourg :

Aber die grösste Überraschung war, dass sich meine ganze Familie und Claudius zusammen getan haben, um mir die gewünschte Méridienne zu schenken. Ich habe mich wirklich sehr darüber gefreut. Jetzt wusste ich auch, weshalb Claudius schon am Mittwoch abend kommen wollte : er musste hier sein, um die Méridienn in Empfang zu nehmen und aufzubauen.

Nun passt aber mein Salontischchen nicht mehr wirklich dazu. Habe mich jetzt auf FaceBook (Marketplace) mal etwas umgeschaut und die 2 Tischchen gefunden. Kosten beide je 35.-. Was meint Ihr – welcher passt besser :

Bin gespannt auf Eure Meinungen 🙂

Abends sind wir dann alle gemeinsam mit Claudius, meinen Kindern, meiner Mama und meinem Bruderherz ins Restaurant gegangen. Den Wirt dort kennen wir gut. Mama hatte einen Kuchen mitgebracht, den der Wirt dann nach dem Essen brachte und alle Anwesenden im Restaurant haben für mich Happy Birthday gesungen. Ich steh ja nicht so gern im Mittelpunkt, aber es war ok. Und ich muss sagen – es haben alle sehr gut gesungen.

Von Mama hab ich noch einen wunderschönen Blumenstrauss bekommen mit einer Karte, welche alle Beteiligten des Geschenkes unterschrieben haben :

Zwischen Loslassen und Ankommen – Gedanken zum 50. Geburtstag

50 Jahre – ein runder Geburtstag, der nicht nur gefeiert, sondern auch gespürt wird. Ein Moment, der zum Innehalten einlädt. Zurückschauen, ohne zu verharren. Nach vorne blicken, ohne Druck. Zwischen den Jahren liegt so viel Leben – Erfahrungen, Brüche, Neuanfänge, Erkenntnisse.

In den letzten Jahren habe ich vieles losgelassen – alte Muster, überholte Überzeugungen, Erwartungen, die nicht mehr zu mir gehörten. Und gleichzeitig bin ich Stück für Stück mehr bei mir selbst angekommen.

Hier teile ich zehn Gedanken, die sich über die Jahre gefestigt haben – als Orientierung, als Erinnerung, als kleiner Kompass auf dem Weg.

1) Alles, was auf Dauer mehr Kraft kostet, als es mir gibt, darf losgelassen werden – auch wenn es schwerfällt. Selbst bei nahestehenden Menschen. Es ist in Ordnung, sich abzugrenzen, wenn es dem eigenen Wohl dient.

2) Der wahre Wert einer Sache bemisst sich nicht am Preis, sondern daran, was sie für dich bedeutet. Zeit mit geliebten Menschen, besondere Erlebnisse – das ist oft unbezahlbar.

3) Geld kann vieles erleichtern, aber es definiert uns nicht. Es zu haben ist angenehm, es nicht zu haben kann herausfordernd sein – aber es sagt nichts über den Wert eines Menschen aus.

4) Jeder Lebensweg ist einzigartig. Ob mit Kindern oder ohne, in einer Beziehung oder allein – wichtig ist, dass es dein Weg ist und sich für dich stimmig anfühlt.

5) Vergebung ist ein Geschenk, das man sich selbst macht. Sie befreit und gibt inneren Frieden – auch wenn es manchmal Zeit braucht.

6) Die Komfortzone ist gemütlich – aber Wachstum geschieht oft genau außerhalb davon. Es lohnt sich, immer wieder kleine Schritte hinauszuwagen.

7) Lerne dich selbst wirklich kennen. Sei ehrlich mit dir, entdecke, was dich ausmacht, was du brauchst, was dich erfüllt. Schreiben kann dabei ein wertvolles Werkzeug sein.

8) Wir können andere nicht retten – und sollten es auch nicht versuchen. Aber wir können für uns selbst sorgen, Verantwortung übernehmen und unseren eigenen Weg finden.

9) Hinter jedem schwierigen Verhalten steckt eine Geschichte. Menschen wollen im Grunde dazugehören, verstanden und geliebt werden. Auch wenn jemand verletzt – versuche, das Menschliche dahinter zu sehen. Und achte darauf, dass du selbst dir treu bleibst.

10) Und falls du irgendwann das dringende Bedürfnis hast, einem Ex zu schreiben – schlaf eine Nacht darüber. Oder mach etwas, das dich entspannt. Oft sieht die Welt danach schon ganz anders aus.

Grok

Mir ist grad etwas langweilig im Büro. Also hab ich mal Grok* ausprobiert.

*Grok ist ein KI-Chatbot, der in die Plattform X (ehemals Twitter) integriert ist. Er liefert schnelle, aktuelle und oft humorvoll formulierte Antworten. Neben Text kann Grok auch Bilder generieren und damit visuelle Inhalte auf Anfrage erstellen.

Ich hab ihm folgendes Foto hochgeladen :

Als erstes hat Grok daraus folgendes gemacht. Sieh ziemlich abstrakt aus :

Dann hab ich ihm gesagt, dass ich es gern im Aquarell-Stil hätte. Daraus wurde dann das :

Irgendwie ganz süss, oder ?

„Das Problem ist nicht, dass, sondern wie man alt wird“

Dieses Zitat stammt von Papst Franziskus – und es bringt einen wichtigen Gedanken auf den Punkt.

Alt werden müssen wir alle. Das lässt sich nicht aufhalten, egal wie gesund wir leben oder wie viele Anti-Aging-Cremes wir ausprobieren (was ich persönlich nicht tue !). Aber wie wir alt werden – das macht den Unterschied.

Mit den Jahren kommen vielleicht Falten, graue Haare und hier und da ein Wehwehchen. Aber sie bringen auch Erfahrungen, Geschichten und manchmal eine neue Gelassenheit mit sich. Wer das Alter nicht als Last, sondern als eine neue Lebensphase mit eigenen Möglichkeiten sieht, kann es ganz anders erleben – vielleicht sogar genießen.

Papst Franziskus hat über das Alter und den Tod nachgedacht – und dabei Worte gefunden, die berühren und zum Nachdenken anregen. Hier ist der Text, der mich zu diesen Gedanken inspiriert hat.

Karfreitag – ein Moment der Stille

Karfreitag spricht nicht laut.
Er lädt uns ein, still zu werden –
vor dem Geheimnis des Leidens,
vor dem Kreuz, das Schmerz und Liebe zugleich trägt.

Ein Tag, an dem die Welt innehält
und der Himmel sich für einen Moment verdunkelt.

Die Zeit steht still, ein Schatten weht,
ein Kreuz im Wind der Weltgeschichte steht.
Ein letzter Hauch in Dunkelheit –
daraus erwächst Unendlichkeit.

In diesem Schweigen liegt eine tiefe Wahrheit:
dass Leben durch Hingabe wächst,
dass Hoffnung im Dunkeln wurzelt
und Gottes Gegenwart selbst im Sterben bleibt.

Ein Tag, der uns lehrt,
dass aus dem Ende ein Anfang spricht.