Dietrich Bonhoeffer – Ausstellung

Anlässlich des 80. Todestages von Dietrich Bonhoeffer, der am 9. April 1945 starb, lädt das CIDOC zu einer für alle offenen Ausstellung über diese bedeutende Persönlichkeit der Geschichte ein.

Bonhoeffer war Pastor, Theologe und Widerstandskämpfer. Mit Mut und Glauben stellte er sich dem NS-Regime entgegen und hinterließ ein bis heute aktuelles, einflussreiches Werk.

Sein Zeugnis inspiriert bis heute viele Menschen auf der ganzen Welt.



Ich habe schon mehrmals über ihn in meinem Blog geschrieben :
Heute wie damals immer noch aktuell
Sein berühmtes Gedicht
Eine Predigt

Was macht wirklich glücklich ?

Viele empfinden es als Glück, viel zu besitzen. Aber ist das wirklich so? In einer Welt, die ständig zum Kaufen anregt, stellt sich die Frage: Macht Konsum wirklich glücklich? Oder liegt das wahre Glück im Minimalismus?

Werbung und soziale Medien verstärken das Gefühl, dass wir immer mehr brauchen. Doch es kann auch belastend sein: Zu viele Dinge, zu wenig Platz, finanzielle Sorgen.

Ist Minimalismus die Antwort? Weniger Besitz und mehr zwischenmenschliche Beziehungen sowie Erlebnisse bringen laut Studien langfristig mehr Zufriedenheit als materielle Güter. Das bedeutet jedoch nicht, dass man auf alles verzichten muss.

Oft liegt die Wahrheit in der Mitte. Bewusst konsumieren, aber nicht auf alles verzichten. Beziehungen und Glücksmomente bieten eine innere Zufriedenheit und Erfüllung, die man weder in einem teuren Auto, noch einer prunkvollen Villa oder einem dicken Bankkonto findet.

Natürlich ist es leichter, wenn man sich keine Sorgen um Geld machen muss – wenn die Werkstattrechnung fürs Auto in einem Mal und nicht in Raten bezahlt werden kann. Es kann jedoch belastend sein, ständig darüber nachzudenken, wie man bis zum Monatsende durchkommt.

Es gibt Situationen, die man nicht vorhersehen kann. Wer hätte zum Beispiel gedacht, dass das Auto plötzlich den Geist aufgibt, das Finanzamt die Steuerforderungen von 300 auf 600 Franken pro Monat verdoppelt oder dass die Krankenkassen-Subvention über Nacht gestrichen wird? Statt 500.- monatlich für die Versicherung muss man plötzlich 1000.- zahlen.
Solche unerwarteten finanziellen Belastungen können schnell zu einem echten Problem werden, wenn man keine Rücklagen hat. Doch nicht jeder hat die Möglichkeit, Rücklagen zu bilden.
Viele Menschen müssen mit einem einzigen Einkommen für mehrere Personen sorgen und haben kaum Spielraum, um Geld zur Seite zu legen. Wer nie in einer solchen Situation war, kann das oft schwer nachvollziehen.

Und trotz all diesen Sorgen bin ich davon überzeugt, dass Geld zwar beruhigt, aber nicht glücklich macht…

Wenn das Geld nicht reicht – und der Monat gerade erst begonnen hat

Ich habe diesen Monat meine Miete, meine Krankenkasse, meine Steuern, mein Telefon und meinen Strom bezahlt – und es bleiben mir noch 400 Franken.

Eigentlich sollte ich auch noch die Werkstatt-Rechnung in Höhe von 1’400 Franken bezahlen, zumindest eine Teilzahlung leisten. Aber wie soll das gehen? Von den übrig gebliebenen 400 Franken muss ich noch essen und tanken… und es ist gerade mal der 2. April.

Momentan sieht es finanziell wirklich nicht gut aus. Es fühlt sich an, als würde das Geld nur so zerrinnen, egal wie sehr ich versuche, alles zu planen und zu sparen.

Eigentlich dachte ich, dass es ein wenig leichter wird, jetzt wo mein Sohn arbeitet und ich dadurch gewisse Ausgaben einsparen kann. Aber kaum hat sich eine kleine Entlastung abgezeichnet, kommen schon wieder neue Kosten hinzu. Ständig gibt es unvorhergesehene Ausgaben, und das, was ich eigentlich für die Schuldentilgung eingeplant hatte, muss immer wieder zurückgestellt werden. Es ist frustrierend, nie wirklich vorwärtszukommen.

Ich habe keine wohlhabende Familie im Hintergrund, die mir aushelfen könnte, und auch kein Erbe in Aussicht, das irgendwann meine Situation verändern würde. Ich bin komplett auf mich allein gestellt. Von außen mag mein Einkommen für Menschen aus anderen Ländern hoch erscheinen, aber die Realität sieht anders aus. In der Schweiz – und auch laut Statistiken – gehöre ich zu den Einkommensschwachen. Was auf dem Papier nach viel klingt, reicht in Wahrheit kaum zum Leben.

Ich muss dringend eine Möglichkeit finden, monatlich etwas dazu zu verdienen – aber ohne, dass ich dafür noch mehr arbeiten muss. Mit zwei Jobs und meiner freiwilligen Arbeit bleibt einfach keine Zeit und keine Energie, um noch eine weitere Beschäftigung zu suchen. Es wäre ideal, wenn ich eine Lösung finden könnte, die mir ein zusätzliches Einkommen ermöglicht, ohne dass ich dafür ständig aktiv sein muss.

Vielleicht gibt es ja eine Idee oder eine Möglichkeit, die ich bisher noch nicht gesehen habe. Ich bin offen für Vorschläge (und Spenden 😅) !

Mein neues Hobby

Wie Ihr ja sicher schon bemerkt habt, hab ich seit Anfang Jahr ein neues Hobby… häkeln. Ob das mit dem Alter zusammen hängt ? Bald ein halbes Jahrhundert alt… auch wenn ich in meinem Kopf das Gefühl habe, grad mal so 30 zu sein, sagt mir mein Körper, dass dem nicht so ist…

Vor 10 Tagen hab ich ein MRT gemacht und letzten Freitag hat mein Arzt folgende Diagnose gestellt : Ein Muskel-Ödem, eine grosse Entzündung zwischen den unteren Wirbeln L5 und S1, eine Verrengung des Nervenkanals und Artrose … Ist doch super, nicht ?

Nun hab ich 3 Medikamente um erst mal die Entzündung und das Ödem zu verringern bevor dann – so wie ich das verstanden habe – weitere Massnahmen wie Physio u.ä. verschrieben werden.

Aber eigentlich wollte ich ja vom Häkeln was schreibe, oder besser zeigen. Hier mal die Dinge, die ich bis jetzt gemacht habe :

Und für meine Tochter hab ich eine Kappe, eine Buch-Tasche und so ein „Kabelbinder“ gehäkelt. Nach Vorgaben. Na ja… ist noch nicht top – aber ich bin ja auch kein Profi 🙂

Und jetzt bin ich schon am nächsten Projekt. Irgendwie entspannt mich das total. Abends nach Hause kommen, etwas essen und dann in meinem Ohrensessel sitzen, Sherlock Holmes Hörbücher hören und dabei häkeln…

Häkel-Decke

Meine Häkel-Decke, welch ich aus praktisch allen Wollresten meiner verstorbene Stifmutter gehäkelt hab, ist fertig… 12 x 8 Grany-Quadrate à ca 20x20cm … ca 2.5 x 1,6m gross

Es muss noch ein Rand ganz rundherum gehäkelt werden – das mach ich heut Abend. Muss sagen, bin ganz zufrieden damit… und Saké scheint es auch zu gefallen …

Prozess

Zur Zeit ist Töchterchen vor Gericht. Sie hat vor 2 Jahren Anzeige gegen einen Rettungssanitäter wegen sexueller Belästigung erstattet …

Ich bin sehr stolz auf sie, dass Sie diesen Mut hatte und auch wirklich gute juristische und menschliche (Freunde) Unterstützung hat. Es ist nicht einfach, den Typen heute wieder zu sehen…

Sie wollte nicht, dass ich dabei bin – die Gerichtsverhandlung ist öffentlich. Aber ich kann das verstehen. Und doch warte ich darauf, dass sie sich meldet und kurz berichtet, wie’s gelaufen ist. Das Urteil wird voraussichtlich morgen bekannt gegeben.