Ignoranz

Bedeutungen:[1] abwertend: selbstverschuldete Unwissenheit, Beschränktheit / ungebräuchlich: das Ignorieren
Herkunft:im 16. Jahrhundert von lateinisch ignorantia→ la entlehnt
Synonyme:[1] Borniertheit, Ignorantentum, Nichtwissen

Quelle

Ignoriert zu werden, tut weh. Es ist abwertend, verachtend und kann sogar als eine boshafte Form des Mobbings angesehen werden. Je länger man ignoriert wird, umso mehr wächst der Schmerz ; Stille, kein Wort, keine Erklärung, kein Gespräch. Es ist etwas vom schmerzvollsten was sich gezielt gegen einen Menschen richtet.

Herz und Verstand der ignorierten Person sind in diese Situation involviert. Allerdings in unterschiedlichen Richtungen. Wärend der Verstand den Wert des anderen Menschen sieht, versucht zu analysieren, kann das Herz hingegen das Gefühl von Schmerz und Zurückweisung immer weniger unterdrücken.

Ignoranz ist eine Art Bestrafung. Man demütigt und verwundet jemanden bewusst damit. Manchmal wird Ignoranz allerdings als ein persönlicher Schutzmechanismus genutzt – nur merken diese Leute dann nicht, dass sie durch diesen Selbstschutz den anderen extrem verletzen. Es ist womöglich für die Person die den anderen ignoriert einfacher, als darüber zu reden. Für die ignorierte Person jedoch ist es zermürbend, vorallem wenn sie nicht weiss, aus welchem Grund sie ignoriert wird. Da zeigt sich einmal mehr, wie wichtig Kommunikation fürs Verständnis ist…

Man muss versuchen, eine emotional Distanz zu der Situation zu bekommen. Dies gestaltet sich manchmal sehr schwierig, wenn der Mensch der einen ignoriert einen wichtigen Platz in unserem Herzen (Gefühl) hat.

Irgendwann akzteptiert man, dass man ignoriert wird – der Schmerz aber geht nie ganz weg…

Simon

Für den Namen Simon existieren zwei verschiedene Herleitungsmöglichkeiten.

Zum einen geht der Name Simon auf den hebräischen Namen שִׁמְעוֹן šimʿōn zurück, zum anderen lässt sich der Name als Genitiv Maskulinum vom altgriechischen σιμός simós „stubsnasig“, „flachnasig“herleiten.

Namenstage gibt es gleich mehrere :

Ich habe mich jetzt für Simon, dem Zeloten entschieden. Simon Zelotes († im 1. Jahrhundert vermutlich in Babylon, heute Han-al-Mahawil im Irak) war ein Apostel Jesu Christi. Die ältere kirchliche Tradition sieht ihn als Vetter Jesu an.

Der katholische, evangelische und anglikanische Gedenktag von Simon dem Apostel ist der 28. Oktober, zusammen mit Judas Thaddäus.

Simon trägt den Beiname Zelotes (Lukasevangelium 6, 15) – aramäisch Kananäus, deutsch der Eiferer – weil er wohl ursprünglich der politisch radikalen Bewegung der Zeloten angehörte, die gewaltsam die römischen Fremdherrscher aus Israel vertreiben wollte.

Quellangabe : Wikipedia / Heiligenlexikon

Meinungsfreiheit

Also ich muss schon sagen, dass ich gewisse Leute nicht verstehe und mich wohl in ihnen getäuscht habe.

Da gibt man einen Kommentar ab, wird „herausgefordert“ und bekommt fast schon etwas agressiv Antworten, bekommt erklärt, dass man Bullshit erzählt oder wird sogar „belächelt“ und dann, wird der Verteidigungskommentar nicht frei geschalten.

Natürlich hat jeder Blogger das Recht, die Kommentarfunktion so einzurichten, dass ein Kommentar nicht automatisch sichtbar ist und erst frei gegeben werden muss. Aber wenn ich in Bezug auf vorhergehende Kommentare – die mich persönlich betreffen – Antwort gebe, fände ich es das Mindeste, dass man diesen Kommentar dann auch frei schaltet. So sieht es jetzt aus, als würde ich tatsächlich nicht wissen, was ich darauf antworten soll und der letzte Kommentar „da wird nicht viel kommen“ sich als richtig erweist…

Aber gut, jeder so wie er will – ich finde es einfach eine „Unterbindung der Meinungsfreiheit“.

Mainstream-Medien

Informiert Ihr Euch via Mainstream-Medien ? Ich eher selten, denn meiner Meinung nach werden Mainstream-Medien (öffentlich-rechtliche Medien) von Lobbys/Wok gesteuert (gekauft) – Wer persönlich dahinter steckt, weiss ich natürlich nicht, wie vieles anderes auch nicht.

Jedenfalls bin ich der Überzeugung, dass Worte Menschen manipulieren können (und manipuliert sollen). Und die Medien sind dazu praktische Akteure.

Ein paar Beispiele:

Corona : z.B. wurden Ärzte die gegen die Impfungen waren, nie in diesen Medien zitiert oder interviewt. Die findet/fand man irgendwo anders (bei nicht vom Staat finanzierten freien Medien, freien Journalisten, etc). Und nur so nebenbei, ich habe mich nie gegen CoVid impfen lassen… und auch wenn ich teils deswegen schikaniert oder als Komplottist hingestell wurde – das ist/war mir egal. Ich gehe selten «mit dem Strom» und ich bin sehr froh, dass ich standhaft blieb.

Ukrainekrieg : Die Russen sind eingefallen! Schock – alle Russen sind jetzt böse! Dabei ist ja nicht das ganze russische Volk auf Kriegsfuss… Ausserdem gibt’s da schon über 10 Jahre Konflikte, Putin hat immer wieder gewarnt und irgendwann war wohl das Fass übergelaufen (was nicht heisst, dass ich diesen Krieg gutheisse !!). Und was Zelensky angeht – und bitte notieren: das ist MEINE Meinung – ist er ein Hampelmann.

Präsidenten-Wahlen in Frankreich (2007) : als es damals entweder Le Pen oder Sarkozy werden sollte. Auf TF1 (1. franz. Fernsehen) wurde Sarkozy um 20h30 nach der Tagesschau interviewt (Wahlkampf) und Le Pen erst morgens um 2h und dann erst noch auf dem 2. Sender (France 2). Das ist doch manipulativ und ungerecht. Wieso? Weil Le Pen „rechts“ war?

Man kann mir jetzt anhängen, ich behaupte irgendwelche Sachen, aber es ist einfach meine ganz persönliche Sichtweise der Dinge und ich glaube einfach nicht nur das, was in den öffenlich rechtlichen Medien erzählt wird. Ich denke, dass man ohne es zu merken, „zu einer Meinung manipuliert“ wird. «Gutmenschen» sind – meiner Meinung nach – «einfache Beute».

Mehr kann und will ich dazu nicht sagen.

Herbst

Die Blätter tanzen im Wind, die Sonne liegt nun tiefer, die Tage werden kürzer und die Schatten länger.

Ich mag den Herbst, mit seinen melancholischen Facetten, den vielen Farben, den von Nebel umhüllten Morgen und dem wohligen Kaminfeuer (ich hab zwar keinen Kamin, aber ich habe eine grosse Vorstellungskraft 😀 ), Kürbissuppe und Wildgerichte – ein Gaumenschmaus. Halloween allerdings ist nicht so meins, auch wenn die geschnitzen Kürbisse manchmal echte Kunstwerde sind.

Als Kind allerdings liebte ich den Räbeliechtli-Brauch in der Deutschschweiz . In Richterswil findet jedes Jahr ein bekannter Umzug statt. Dieses Jahr fällt es auf den 11.11. – Geburtstag meiner Tochter 🙂
Ich finde es schade, dass dieser Brauch hier in der Westschweiz nicht bekannt ist. Ich hätte ihn gerne meinen Kindern weiter gegeben – aber allein mit 2 Kindern in der Kleinstadt einen Umzug zu veranstalten hielt ich dann doch für etwas übertrieben 😀 . Doch jedes Jahr denke ich nostalgisch an diese Zeit zurück.

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Im Herbst bin ich auch oft etwas kreativer als sonst. Ich habe vor 10 Jahren mal ein Gedicht über den Herbst, respektive den Eté indien geschrieben und dieses Foto hab ich vor über 10 Jahren in unserer damaligen Strasse gemacht :

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Albert Camus drückt wunderschön aus, was der Herbst ist :

Der Herbst ist ein zweiter Frühling, wo jedes Blatt zur Blüte wird.


Ruhig und still

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Gott,
wie ruhig und still es hier ist.
Weit und breit niemand, der etwas von mir will.
In dieser Kirche muss ich keinem Rede
und Antwort stehen.
Hier kann ich durchatmen.
Hier darf ich sein, wie ich bin.
Deshalb komme ich gerne.
Deshalb fühle ich mich wohl hier.

Gott,
wenn es bei dir so ist wie hier,
so ruhig und still,
wenn du mich so lassen kannst,
wie ich bin,
wenn du mir so viel Raum gibst zum Atmen
und mich zu keiner Antwort zwingst,
dann könnte ich mich wohl fühlen bei dir.
Dann komme ich gerne –
zu dir.

Amen

Richard

Gestern Abend hatte ich – wie jeden Mittwoch – Chorprobe. Wir kommen ganz gut mit Mozart voran, langsam „nimmts Klang an“.

Nach der Probe gibt’s immer einen Apéro riche im Tournus-Verfahren und wir quatschen noch miteinander.

Richard ist 56 und wir mögen uns ganz gut. Er hat bei uns im 2017 angefangen und nach seinem 1. Konzert (Requiem von Mozart), nachdem das Publikum schon weg war, kam er auf mich zu, umarmte mich herzlich und meinte „Das war einfach so toll !“ Er war total begeistert von dieser Erfahrung und musste seine Freude einfach irgendwie kund tun. Ich fand das irgendwie sehr berührend.

Zurück zu gestern : nach der Probe und vor dem Apéro stapelt jeder seinen Stuhl. Ich wollte dies also grad tun und da stand Richard neben mir und meinte „lass, ich mach das“. Das war nicht das erste Mal, dass er das tat. Ausserdem arrangierte es mich zusätzlich, da ich immer noch – wenn auch etwas weniger – Rückenschmerzen und ein hexenschussmässiges Ziehen im Bein habe.
Ich bedankte mich bei ihm und erwähnte meine „kleinen“ Beschwerden. Da meinte er lachend „wirst du etwa alt ?“ Ich entgegnete, dass das sehr wohl der Fall sei, immerhin werde ich in 2 Jahren 50 😀 . – „Was soll ich denn sagen, in 2 Jahren werd ich 58. Und schau doch mal, wie ich aussehen, schon ganz graue Haare“. – „Na und ? Männer mit grauen Haaren haben etwas charmantes ;-)“ „Meinst Du ? Aber ich habe ja sonst nichts“ (er ist gelernter Ingenieur, ist aber schon über 2 Jahre arbeitslos und darbt mehr oder weniger dahin. Er hat einen 40% Sekretariats-Job gefunden, was ihm – nebst den Sozialleistungen die er empfängt – ein minimales Einkommen bring.) „Ja ok, aber das ändert ja nichts an der Tatsache, dass Männer mit grauen Haaren etwas anziehendes haben können.“ Darauf lächelte er verlegen und wir begaben uns in den Flur wo der Apéro statt fand. Wir haben dann noch ein wenig zusammen geplaudert und ein Stück Zitronen-Kuchen gegessen. Dann versabschiedete sich Richard.

Ich mag Richard – und er mich scheinbar auch – aber auch er ist (wieder mal) ein Typ Mann, der mir zu instabil ist… und in seinem Alter noch einen „guten“ Job zu finden, gestaltet sich eher schwierig.
Mit meinem Ex hatte ich lange genug einen Mann, der – trotz guter Ausbildung – nichts auf die Reihe kriegt(e), Pierre ist emotional instabil und Richard scheint zwar bodenständig zu sein, aber ist auf dem Sozialamt. Ich habe grundsätzlich nichts dagegen (war ja selbst jahrelang vom Soz abhängig), aber ich will niemanden mehr, der finanziell nicht ein Minimum von Sicherheit hat – es reicht, wenn ich es nicht habe…

Ja, meine Kriterien in Bezug auf Männer werden langsam von den rationalen Überlegungen übertrumpft…