Liebe ist…

Ich mag diese Art von Musik. Habe es vor etwa 3 Tagen zum 1. Mal am Radio gehört und dachte, das ist doch Zaz (französisch). Ich finde, sie hat eine interessante Stimme. Namika kannte ich nicht; auch sie hat eine spezielle Stimme. Ich finde das Lied – sowohl musikalisch wie textlich – anregend.

Von guten Mächten

1. Von guten Mächten treu und still umgeben,
behütet und getröstet wunderbar,
so will ich diese Tage mit euch leben
und mit euch gehen in ein neues Jahr.

2. Noch will das alte unsre Herzen quälen,
noch drückt uns böser Tage schwere Last.
Ach Herr, gib unsern aufgeschreckten Seelen
das Heil, für das du uns geschaffen hast.

3. Und reichst du uns den schweren Kelch, den bittern
des Leids, gefüllt bis an den höchsten Rand,
so nehmen wir ihn dankbar ohne Zittern
aus deiner guten und geliebten Hand.

4. Doch willst du uns noch einmal Freude schenken
an dieser Welt und ihrer Sonne Glanz,
dann wolln wir des Vergangenen gedenken,
und dann gehört dir unser Leben ganz.

5. Laß warm und hell die Kerzen heute flammen,
die du in unsre Dunkelheit gebracht,
führ, wenn es sein kann, wieder uns zusammen.
Wir wissen es, dein Licht scheint in der Nacht.

6. Wenn sich die Stille nun tief um uns breitet,
so laß uns hören jenen vollen Klang
der Welt, die unsichtbar sich um uns weitet,
all deiner Kinder hohen Lobgesang.

7. Von guten Mächten wunderbar geborgen,
erwarten wir getrost, was kommen mag.
Gott ist bei uns am Abend und am Morgen
und ganz gewiß an jedem neuen Tag.

Dietrich Bonhoeffer

Geduld bringt Rosen

Ist das wirklich so ?

Ich habe schon mehrere Male darüber geschrieben, dass ich ein sehr geduldiger Mensch bin. Und ich bin auch davon überzeugt, dass es meistens nichts bringt, wenn man sich darüber aufregt, wenn etwas nicht sofort klappt und es wohl einen Grund hat, dass gewisse Dinge auf sich warten lassen.

Aber wenn ich per Emails Informationen erfrage oder simple Fragen stelle, und dann einfach nichts kommt – keine Reaktion, keine Antwort, einfach nur Schweigen – dann zweifle ich doch sehr daran, ob das Gegenüber in umgekehrter Situation sich nicht fragen würde, was los ist.

Auch beruflich finde ich zumindest eine Reaktion erforderlich. Natürlich kann man manchmal auf eine Frage oder Bitte nicht sofort reagieren, aber zumindest kurz zurück schreiben, den Empfang bestätigen und mitteilen, dass man sich darum kümmert… finde ich das Mindeste.

Ich erwarte eigentlich, dass man sich so verhält wie man selbst gerne hätte, dass sich jemand einem gegenüber verhält. Aber wie heisst es so schön : Mach was ich sage, aber nicht was ich mache…

Zurück zu Geduld bringt Rosen : Es würde also bedeuten, dass wenn ich geduldig genug bin, die Antwort dann überwältigend positiv ist (wenn denn überhaupt eine Antwort kommt) ? Ich habe meine Zweifel an dieser Redensart. Wäre das wirklich so, hätte ich nicht so viele Enttäuschungen mit Pierre erlebt. Obwohl, nimmt man das Wort Enttäuschung auseinander… Ent – Täuschung. Eine Täuschung wird aufgehoben. Also wurde ich die ganze Zeit nur getäuscht… Aber eigentlich werde ich lieber enttäuscht, als dass ich jahrelang in Ungewissenheit bleibe.

Enttäuschung ist das Ende einer Täuschung. Entweder täuscht uns jemand absichtsvoll – dann taugt er nichts als Freund oder Geliebter. Oder wir waren es selbst, die uns über die Qualitäten eines anderen getäuscht haben. Dann könnt wir uns nur selbst verurteilen. Aber will man sich eingestehen, dass man sich getäuscht hat ?

Was meint Ihr zu diesen Aussagen (Redensarten / Sprüchen) :

  • Wer nichts erwartet, kann auch nicht enttäuscht werden. (Haben wir nicht alle gewisse Erwartungen ?)
  • Wer in der Liebe enttäuscht wird, vertraut seinem Herzen nicht mehr so schnell. (Ja, das glaube ich, obwohl…)
  • Eine Enttäuschung kann schmerzhafter sein, als eine äußere Verletzung. (Absolut !)
  • Wer enttäuscht wird, wacht wieder in der Realität auf. (Leider !)
  • Entweder man kommt mit Enttäuschungen zurecht oder man bekämpft sich selbst. (Ich will nicht mit mir kämpfen !)
  • Vertraue nicht zu voreilig, du könntest enttäuscht werden. (Hat vielleicht mit Naivität zu tun ?)
  • Du bist enttäuscht worden? Lasse die Person nicht mehr in dein Leben! (Schwierig je nach Person)
  • Viele Kinder sind von ihren Eltern enttäuscht, dabei meinen die Eltern es meist nur gut. (Das versteht man erst, wenn man selbst Kinder hat)

Dietrich Bonhoeffer

Letzte Woche bin ich durch einen Beitrag bei Der Wilhelm bloggt wieder mal auf Dietrich Bonhoeffer gestossen.

Ich kenne ihn schon lange, und was ich da gelesen habe, veranlasste mich, das Buch „Widerstand und Ergebung – Briefe und Aufzeichnungen aus der Haft“ zu bestellen.

Obwohl eine permanente Konzentration bei einigen Kapiteln notwendig ist, liest sich das Buch unglaublich toll. Gewisse Gedankengänge Bonhoeffer’s sprechen mir direkt aus der Seele. Und wie war er doch positiv eingestellt, trotz Haft. Bemerkenswert, dieser Mann.

Unter anderem befindet sich in diesem Buch auch eine Traupredigt, welche er im Mai 1943 in seiner Zelle schrieb. Die Auslegung von Kol 3, 18-19 „18 Ihr Frauen, ordnet euch euren Männern unter, wie sich’s gebührt in dem Herrn. 19 Ihr Männer, liebt eure Frauen und seid nicht bitter gegen sie.“ hat für mich eine neue Bedeutung bekommen.

Liest man das einfach so, denkt man in der heutigen Zeit logischerweise, ob’s eigentlich noch geht ! Wir wollen Gleichberechtigung und sind sicher nicht Untertan der Männer ! Aber halt ! Bonhoeffer hat mir etwas Licht ins Dunkle gebracht. Ich kann hier nicht die ganze Predigt aufschreiben, aber wenn ihr die Gelegenheit habt, solltet Ihr sie unbedingt mal lesen. Hier könnt Ihr das sogar online tun 🙂

Oft ist es ja so, dass man gewisse Bibel-Zitate gar nicht sinngemäss versteht. Erst durch Gespräche oder theologischen Ausführungen wird einem bewusst, was eigentlich genau damit gemeint ist.

Nun werde ich weiter lesen – und vielleicht werde ich mir weitere Werke von Bonhoeffer ergattern. Sympatisch ist mir dieser Mann auf jeden Fall – auch das Foto auf dem Buch strahlt eine gewisse Ruhe und Zuversicht aus. Ich mag es, wenn ich weiss, wie ein Autor (oder sonstwer der schreibt) aussieht… Natürlich kann ein Foto niemals die genau Persönlichkeit eines Menschen widerspiegeln, aber man hat immerhin eine etwaige Vorstellung, wie das Gegenüber aussieht – auch wenn dies keine Rolle spielt, ob man schlussendlich jemanden mag oder nicht. Wichtig ist nur, wie der Mensch mit sich und seinen Mitmenschen umgeht.

Jacht oder Alphüttli ?

Ich hatte gestern ein Gespräch darüber, ob ich mir wohl einen Jachtbesitzer suchen soll, der mir ein Alphüttli finanziert.

Konkret denkt mein Gesprächspartner, ich sollte mich an den Jachthäfen prommenieren um potentielle Milliärdere anzuziehen. Und wenn ich dann einen an Land gezogen habe, sollte vertraglich festgehalten werden, wie es dann weiter geht. Einen befristeten Vertrag, versteht sich – so ein Jahr etwa mit einem monatlichen Einkommen von 1 Mio …

Ich habe dann erklärt, dass ich nicht Maryline Monroe heisse 🤣🤣🤣

Ausserdem nur „schön“ dastehen, am Champagnerglas nippen und charmant lächeln – das bin nicht ich. Und abgesehen davon : ich habe keine Topfigur und ich bin auch nicht blond 😅

Nein, Escort-Girl ist nichts für mich. Und dann wollen die vielleicht noch mehr von einem. Nur schon die Vorstellung daran, mich mit solchen Snobs abzugeben, schaudert mich.

Da wünsch ich mir lieber das einsame Alphüttli, mit einem einfachen, bodenständigen und lieben Mann, der nicht angeben muss und bei welchem ich nicht jemanden spielen muss, der ich nicht bin.

Geld macht nicht glücklich – Geld beruhigt… und ich bin lieber glücklich und habe wenig, als reich und nur Deko zum Zweck.

Kriterien

Seit etwa einer Stunde suche ich einen alten Blogeintrag von mir, aber ich finde ihn einfach nicht… 😠 Es geht dabei um Kriterien, welche ein potenzieller Mann in meinen Augen haben sollte.

Warum ich diesen Eintrag suche ? Nun, jemand hat mir gesagt, dass er gemäss meinen „Anforderungen“ nicht ins Profil passt und ich wollte gern nachlesen, was ich da genau geschrieben haben.

Aus heutiger Sicht (damals hatte ich vielleicht eine andere), finde ich Männer interessant, wenn sie kultiviert sind, sich für vieles interessieren, man sich angeregt unterhalten – vielleicht auch debatieren – kann und sie nicht nur an das Eine denken. Und natürlich sollte er einfühlsam, romantisch und bodenständig aber nicht egositisch und von sich selbst eingenommen sein. Künslter-Typen mit Diva-und Künstler-Allüren ziehen mich zwar an, sind aber zu anstrengend. Wie ich irgendwo geschrieben habe, sind die interessanten Männer entweder vergeben oder zu alt und wohnen meistens zu weit von mir weg.

Aber was ist alt ? Ich bin jetzt 48 (auch wenn ich mich höchstens wie 35 fühle) und ein „zu alter Mann“ wäre mindestens 65 oder älter. Ich würde lieber einen „älteren“ als einen „zu jungen“ Partner haben. Eine sehr gute Freundin von mir ist mit einem über 20 Jahre älteren Mann verheiratet und sie scheinen sehr glücklich miteinander. Spielt das Alter wirklich eine so grosse Rolle ? Wo die Liebe hinfällt – oder ?

Und was ist „zu weit weg“ ? Man(n) sagte mir, dass für eine interessante Person, oder besser für eine Frau jeder Weg auf sich genommen wird und man(n) halt hinfährt. Das ist ehrenswert, sicher, aber das wär dann wieder Liebe auf Distanz. Grundsätzlich habe ich dagegen nichts. Was bei so einer Beziehung meines Erachtens das Wichtigste ist : Vertrauen – blindes Vertrauen. Reaktivität auf Nachrichten (sms, whatsapp, mail) empfände ich auch als essenziell.

Und der Mann muss sich einfach bewusst darüber sein, dass ich nicht von hier wegziehe – ausser auf eine Alp in den Bergen, mit 2 Geissen (Ziegen), ein paar Hühnern, einem Hund und Katzen und als Selbstversorger. So wie Heidi und der Alpöhi (das soll jetzt in keinster Weise eine Anspielung aufs Alter sein !)

Also, falls jemand von Euch meinen gesuchten Blogeintrag findet, darf er ihn mir gerne in der Kommentarfunktion verlinken 😉

Ich wünsche Euch einen schönen Tag und warte freudig auf Nachrichten von Euch 😉

Anwort anders als erwartet

Gestern abend habe ich ersehnte Antwort erhalten… und sie war angenehm unerwartet… Ich musste es 3 Mal lesen, um wirklich sicher zu sein, dass ich es richtig verstanden habe.

Es hat mich berührt, diese Worte zu lesen. Sie waren sehr schmeichelnd und wohltuend. Und dann, ja dann gab es ein unerwartetes Telefonat… über eine Stunde haben wir geplaudert und es war angenehm, lustig und interessant. Später gab es noch ein paar Whatsapp-Nachrichten… und ich muss sagen, es war mir manchmal fast etwas unangenehm. Nicht im negativen Sinn, überhaupt nicht – aber es machte mich irgendwie verlegen.

Man ist es sich in der heutigen Zeit gar nicht mehr gwohnt, dass ein Mann auf einen eingeht, sich interessiert, ein bisschen den Hof macht und charmant ist. Ich muss fast wieder lernen, damit umzugehen.

Was etwas komisch ist : besagte Person kennt mich relativ gut und weiss viel von mir – was ich nicht behautpten kann. Ich weiss sehr wenig über diese Person und ich hoffe, dass sie mir bald versprochene Details zukommen lässt…

Patrozinium Peter und Paul

Am letzten Sonntag war ich also in Bern und nahm am bischöflichen Gottesdienst zum Patrozinium Peter und Paul, gemeinsam mit Mama und anderen Gemeindemitgliedern unserer Kirchgemeinde, teil.

Um 8h fuhr ich von zuhause weg und abends um 19h15 war ich wieder zu daheim. Es war ein schöner Gottesdienst mit anschliessendem Apéro und Mittagessen.

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Simon war auch da 🙂 Er war – wie wir – schon um halb zehn dort und wir verbrachten die ganze Zeit miteinander. Wir hatten intreressante Gespräche und ich freue mich, wenn er dann am 19. Juli nach Lausanne kommt. Muss noch überlegen, wo wir dann hingehen.

Am Montag musste ich wieder arbeiten und ich war auch schon um 7h20 im Büro. Allerdings hatte ich nachts schon mehrer Male das Bedürfnis auf Toilette zu gehen… und im laufe des Morgens wurde mir dann auch schlecht… also habe ich meiner Cheffin gesagt, dass es wohl besser ist, wenn ich nach Hause gehe, was ich dann am Mittag auch getan habe.

Daheim angekommen, legte ich mich hin und schlief ein… ganze 4 Stunden hab ich geschlafen :-O … und mir war immer noch unwohl. Ich habe wohl eine Magen-Darm-Grippe erwischt. Jedenfalls bin ich heute ebenfalls zu Hause geblieben – ist wohl besser so. Es geht mir ein ganz klein wenig besser, aber die Hochform hab ich noch nicht wieder…