Umzug

Seit etwa 2 Monaten hat Töchterchen einen neuen Freund. Sie hat ihn uns am Muttertag vorgestellt und ich finde ihn sehr angenehm und nett. Vielleicht kommt auch noch dazu, dass seine Mutter aus dem Graubünden ist und er dadurch etwas die deutschweizer Mentalität hat (was mir manchmal hier bei den Romands fehlt). Er ist 4 Jahre älter als Töchterchen und wird in Kürze 27. Er ist Heizungsmonteur, arbeitet, hat seine eigene Wohnung, sein Auto und steht mit beiden Beinen fest im Leben. Töchterchen sagte mir letzthin (als sie sich von ihrem vorherigen Freund getrennt hatte) „Ich brauche einen Mann, keinen Teenager der eine Mutter sucht“… ich glaub, sie hat ihn mit ihm gefunden – jedefalls scheinen sie sehr glücklich miteinander und ich freue mich sehr für Töchterchen.

Seit ca 1 Monat ist klar, dass Töcherchen zu ihm zieht. Eigentlich wohnt sie schon bei ihm seit fast 2 Monaten, war sie doch abends eher selten zu hause. Nach und nach holt sie ihre Sachen und langsam wird ihr Zimmer leer. Ich habe damit überhaupt keine Probleme, finde es eigentlich sogar sehr gut. Auch unser Verhältnis ist seit dem noch besser geworden, als es schon seit einiger Zeit geworden war.

Das einzige was mich etwas traurig macht ist, dass sie ihre beiden Katzen, Mystic und Astrée, mitnimmt. Am Montag ist es soweit… Als die beiden damals zu uns kamen, war ich ja erst ein bisschen skeptisch und ich hatte ganz klar gesagt, dass wenn sie (Töchterchen) eines Tages auszieht, sie dann die Katzen mitnehmen müsse. Schliesslich wollte sie damals Katzen und hat sich auch um alles ganz allein gekümmert… Heute bereue ich das ein wenig 😀 . Nun denn, es ist wie es ist und die beiden werden mir sicher sehr fehlen. Es wird gewöhnungsbedürftig sein, wenn sie morgens wenn ich aufstehe nicht mehr um mich schleichen, weil sie Hunger haben und abends nicht hinter der Türe warten, wenn ich nach Hause komme. Aber sie wohnen ja nicht weit weg, und ich werde sie mit Sicherheit ab und zu sehen.

Mit Sohnemann haben wir schon besprochen, dass wir wieder 2 Katzen wollen. Am liebsten ein Geschwisterpaar – aber wir werden nichts überstürzen und werden „unsere“ Katzen sicher finden wenn die Zeit gekommen ist…

Simon

Vor ein paar Jahren, habe ich Euch mal – unter anderem – von Simon erzählt. Seitdem hatten wir immer wieder mal per WhatsApp Kontakt.

Letztes Jahr hätten wir uns eigentlich in Bern bei einem Kirchen-Event treffen sollen… aber ich hatte Covid und musste kurzfristig absagen.

Wir trafen uns dann aber dieses Jahr am 18. Mai in La Chaux-de-Fonds an der Journée romande. Das ist ein Kirchentag, welcher immer an Auffahrt stattfindet und jedes Jahr von einer anderen französischsprechenden Kirchgemeinde organisiert wird. Ich hatte Simon darauf irgendwann im März mal angesprochen. Er meinte, er müsse schauen, ob er kommen könne – er würde sich melden. Ich habe ihn dann einfach provisorisch angemeldet und knapp eine Woche vor dem 18. Mai hat er mir geschrieben, dass er komme, jedoch der Anmeldeschluss schon vorbei sei. Ich sagte ihm dann, das sei kein Problem – hatte ihn ja provisorisch angemeldet 😉 . Ich riet ihm, trotzdem noch eine Mail zu schicken und zu erwähnen, dass er provisorisch von mir schon angemeldet worden sei. Das hat er dann auch getan 😀

So trafen wir uns also wieder – nach über 5 Jahren – und verbrachten gemeinsam mit allen anderen einen tollen Tag. Er ist ein interessanter Mensch. Er hat (laut Linkedin) ein Master of Arts, History, Political Science an Public Law und wir können immer sehr gut reden – die Gesprächsthemen gehen nie aus. Vorteilhaft ist auch, dass er ebenfalls bilingue ist und sowohl deutsch wie französisch spricht und versteht. Sein Berndeutsch mag ich gern :-). Wie ich schon in meinem letzten Beitrag von 2018 erwähnte, bin ich mir nicht sicher, ob Simon homosexuell ist. Relevant ist das eigentlich nicht, aber irgendwie würde ich es gern wissen. Aber wie soll ich das fragen ? Ich meine, es ist irgendwie etwas plump wenn ich einfach sage „Du sag mal, bist du eigentlich schwul ?“… oder ? Wie würdet Ihr das machen ?

Jedenfalls haben wir seit dieser letzten Begegnung ziemlich regelmässig WhatsApp-Kontakt und heute morgen, als wir so hin und her schrieben, meinte er unter anderem, dass er eigentlich am Mittwoch immer frei habe. Da ergriff ich die Gelegenheit und schlug vor, dass er ja mal an einem Mittwochnachmittag in meine Gegend kommen könnte. Schliesslich ist es am Lac Léman (vor allem im Sommer) sehr schön und ausserdem hab‘ ich am Nachmittag mittwochs auch frei … er fand die Idee toll und wir haben sofort einen Termin vereinbart.

Am 19. Juli kommt er also her und dann schauen wir, was wir machen. Ich freue mich 🙂

Chor-Wochenende

Letztes Wochenende waren wir mit dem Chor in Albertville. Könnt Ihr Euch noch an die olymischen Winterspiele von 1992 dort erinnern ? Benannt ist die Stadt nach König Karl Albert I., der sie 1836 gründete.  Der Vorgängerort war die Cité Médiévale de Conflans; sie liegt heute als mittelalterlich geprägter Ort mit Stadtmauer oberhalb von Albertville.

Wir hatten ja am 6. Mai ein Konzert hier in Lausanne gemeinsam mit dem französischen Chor Cantabile aus Albertville. Und nun waren wir bei ihnen und haben dort nochmal ein gemeinsames Konzert gegeben.

Wie die Choristen von Cantabile, wurden auch wir jeweils bei einem Choristen des Gastgeberchores logiert. Wir fuhren mit dem Car gegen Mittag von Lausanne weg und waren nach etwas mehr als 2 Stunden am Ziel angekommen und wurden herzlich empfangen.

Das Konzert war gut, dass gemeinsame Abendessen mit einem üppigen kalten Buffet köstlich und das Beisamensein amüsant.

Gegen 22h fuhr dann jeder mit seinem Gastgeber nach Hause und ich war bei Robert und Hélène gut aufgehoben. Am nächsten Morgen fuhr mich dann Robert zum vereinbarten Treffpunkt nach Conflans. Dort wurden wir schon erwartet und genossen eine interessante Führung durch das mittelalterliche Städtchen.

Nach einem gemeinsamen Pic-Nic kehrten wir noch für einen Kaffee ein, bevor es dann gegen 14h mit dem Car wieder heimwärts ging.

Hier noch ein paar Eindrücke :

Gute Frage !

Her MIM hat mit seinem Post [Fragen] Unter uns… eine Frage aufgeworfen, die ich mir auch schon mehrere Male gestellt habe : Halten wir uns für einen besseren Menschen als die anderen ?

Ich glaube, dass jeder Mensch gut ist. Jeder handelt doch meistens so, wie er es für richtig hält, wie es ihm am besten scheint. Jeder glaubt doch, es sei am besten, wenn man etwas so oder so handhabt oder empfindet. Dadurch denkt man irgendwie automatisch, dass der andere es weniger gut macht.

Ich z.B. kann nicht verstehen, wieso gewisse Personen schnell nervös werden oder Panik bekommen, wenn irgend etwas in ihrem Leben passiert. Ich selbst bin von Natur aus eher gelassen und versuche, in jeder Situation erst mal ruhig zu bleiben, das ganze zu analysieren und dann eine Lösung zu suchen. Andere aber werden innerlich unruhig, so sehr, dass sie manchmal nicht mehr schlafen können und nur noch an die eine Sache denken. Mich stresst dann mehr, dass dieser Mensch panisch ist, als dass er sich bewusst wird, was das eigentliche Problem und die eventuelle Lösung dafür ist.

Ich lebe eigentlich nach folgendem Prinzip :

Aber jeder ist anders und man sollte versuchen, den anderen zu verstehen und sich in ihn hinein zu versetzen. Das ist allerdings nicht immer einfach…

Ein anderes Beispiel : wenn ich eine Nachricht bekomme (ob per Whatsapp, sms oder Mail), antworte ich meistens innerhalb der nächsten Minuten. Ich kann nicht verstehen, wie manche Leute eine Nachricht sehen und es dann Tage, Wochen, Monate – ja sogar Jahre – geht, bis sie antworten. Ich überstürze meine Antworten nicht und bei einer Mail werd ich sicher etwas mehr Zeit brauchen, um zu antworten. Generell bekommt aber mein Gesprächspartner innert höchstens einer Woche Antwort.

Aber so ist jeder verschieden… wie seht Ihr das?

Viel los

In letzter Zeit habe ich ziemlich viel zu tun und es ist viel los, was mich etwas hindert, regelmässig hier zu schreiben. Eigenlich nervt mich das, aber abends bin ich dann einfach zu müde…

Seit meinem letzten Blog-Eintrag vom 31. Mai – übrigens hat Grinsekatze mich noch nicht kontaktiert, um den Gewinn zu erhalten 🙂 – hier nun eine kurze Zusammenfassung :

Stadttor „Toerli“ der historischen Altstadt Liestal

Am 2. und 3. Juni war ich an der Synode der christkatholischen Kirche in Liestal. Ich bin Delegierte für unsere Kirchgemeinde Lausanne. Ich finde es immer toll an die Synode zu gehen, denn da treffe ich Leute, welche ich eben nur bei diesem Anlass sehe. Leider mussten wir erfahren, dass unser Bischof auf Ende November in den Ruhestand geht. Eigentlich bleibt ein Bischof (wie der Papst) bis zu seinem Tod im Amt – ausser es gibt gesundheitliche Gründe. Bei unserem Bischof trifft wohl eher zu, dass er frustriert ist, dass die Kirche je längs je mehr langsam zu Grunde geht. So kam es für mich jedenfall rüber, als er die Ankünigung machte.

Am Sonntag den 4. Juni habe ich 2 Artikel für die deutsch- und französischsprachige Kirchenzeitung abgeschlossen und den zuständigen Verantwortlichen der jeweiligen Zeitung geschickt. Ich freue mich schon, wenn diese erscheinen und ich habe auch vor, der deutschsprachigen Kirchenzeitung anzubieten, ab und zu einen Artikel aus der Romandie zu redigieren. Ich habe schon immer gern geschrieben, wollte ich doch früher mal Journalistin werden 🙂

Am Montag dann wie gewohnt zur Arbeit gefahren. Wir haben momentan relativ viel zu tun, sodass ich abends nicht sehr früh heim kam.

Am Mittwochmorgen kam der Elektriker. Mein Interphone musste ausgewechselt und dementsrechend neu programmiert werden. Somit war ich am Mittwoch erst gegen 10h statt um 9h im Büro und nachmittags musste ich nach Genf, Sohnemanns Freundin zum Bahnhof bringen (über dies werde ich später in einem anderen Beitrag mehr erzählen). Gegen 18h waren wir zurück und ich ging noch schnell bei Mama vorbei bevor ich dann zur Chorprobe davon flitzte.

Donnerstag hatte ich beim Erwachen eine Migräne – na toll 😦 . Ich habe dann eine Tablette genommen und legte mich nochmals hin. Gegen 8h informierte ich dann mein Team, dass ich deswegen etwas später käme. Abends assen Sohnemann und ich gemeinsam am See einen French Tacos.

Eglise St Laurent Ugine

Heute bin ich im HomeOffice und ich habe nicht sehr viel zu tun. Allerdings muss ich heute abend noch Wäsche machen und dann meine Sachen packen, denn morgen fahren wir mit dem Chor (im Car) nach Albertville. Wir werden dort in der Umgebung – um genau zu sein : in der Kirche St Laurent in Ugine ein Konzert geben und übernachten. Ich freue mich darauf !

Am Sonntag kommen wir gegen halb fünf zurück und dann gehts gleich weiter an eine Chorprobe für eine Hochzeit. Unser Pfarrer heiratet am 8. Juli (ja, christkatholische Pfarrer können/dürfen heiraten) und das Ehepaar hat mich und ein paar andere gefragt, ob wir an ihrer kirchlichen Trauung singen. Es gibt 3 Proben und die 1. findent am Sonntag zwischen 16h und 19h statt. Ich habe aber schon informiert, dass ich später dazu kommen werde.

Wie Ihr seht, ist momentan viel los und es wird auch den ganzen Juni noch so weiter gehen 😅

Auflösung Wettbewerb Mai

Ich wollte von Euch wissen, wieviel km mein Auto hat.

Ihr wart nicht viele, die mitgemacht haben… um genau zu sein, haben grad‘ mal 2 Personen einen Tipp abgegeben  . Vielleicht gibt’s beim nächsten Wettbewerb mehr Mitstreiter. Kommen wir also zur Auflösung :

Es waren am 03.05.2023 187’094 km …

Grinsekatze war mit knapp 100’000 km zu wenig (90’000 wurden geschätzt) zwar ziemlich weit von der Realität entfernt, aber doch am nächsten dran und hat somit gewonnen 🙂 . Kontaktiere mich bitte, damit Du mir Deine Adresse angeben kannst und die Schokolade auf die Reise gehen kann.

Ein weiteres Quiz (in welcher Form weiss ich noch nicht) gibt’s wieder im Juni.

Recherchen

… oder auf deutsch : Forschungen.

Es gibt verschiedene Arten von Forschung, dabei geht es aber immer um Erkenntnisse. Es ist eine systematische Suche nach unbeantworteten Fragen und Recherche wird immer mit Wissenschaft verbunden.

Aber es gibt auch Recherchen, welche eigentlich nichts mit Wissenschaft zu tun haben. Obwohl : wenn man das Wort „Wissenschaft“ auseinander nimm, dann erkennt man, dass wenn man Forschungen unternimmt, diese dann Wissen schafft

Der Mensch ist allgemein auf der Suche nach Klarheit oder Auflösung, Also WISSEN. Ich hatte mal einen Lehrer, der sagte immer : Wissen ist Macht. Obwohl : ist es nötig, Macht zu haben ? Ich finde manchmal, dass es den Menschen nur darum geht, wer mehr Macht hat… aber das ist eine andere Debatte.

Meine Freundin sagt mir manchmal, ich sei besser als das FBI, wenn es darum geht, Recherchen über Personen zu machen 😀 . Es ist allerdings nicht immer einfach, und momentan zerbreche ich mir ein wenig den Kopf, um Antworten – respektive Informationen – über gewisse Personen zu finden.

Aber ich mache das gern. Ich finde es spannend, wenn ich irgendwo eine Info finde, welche aber dann doch noch überprüft werden muss, um ganz sicher zu sein.

Schwierig wird es, wenn Personen einen Null-Acht-Fünfzen Namen haben, oder der Name/Vorname 10 x bei einer Suchabfrage bei Google erscheint; oder aber die Suchmaschine Dokumente hervorbringt, welche aus dem Jahr 2010 oder so und mit ziemlicher Sicherheit nicht mehr aktuell sind…

Nun denn, ich werde meine Recherchen weiter führen und wünsche Euch inzwischen ein schönes Pfingstwochenende !